Resilienz
Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen und Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entscheiden mit der besten Resilienz Coach Frau Weigl aus Luzern zu unterhalten.
Resilienz-Coach Frau Weigl
Christina Weigl ist eine erfahrene und hochqualifizierte Trainerin sowie Coach mit einer über 30-jährigen Praxis in der Schweiz, nachdem sie in Linz an der Donau, Österreich, geboren wurde. Ihr Schwerpunkt liegt auf Leadership, Resilienz und der persönlichen Entwicklung von Individuen. Ihre Leidenschaft besteht darin, Menschen zu unterstützen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Mit einer breiten Palette an Ausbildungen bietet sie anspruchsvolle Programme an, darunter ein spezielles Leadership-Programm, das sich an Frauen und gemischte Gruppen richtet. Ihr Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre beruflichen und persönlichen Ziele sowie ihre Visionen erfolgreich zu verwirklichen.
Weitere Informationen zu Frau Weigl finden Sie auf Ihrer Website.
Content
Wie sind Sie auf das Thema Resilienz gestossen?
Was versteht man unter dem Begriff „Resilienz“?
Wie können junge Menschen ihre Resilienz fördern?
Gibt es Unterschiede in der Resilienz zwischen verschiedenen Altersgruppen?
Wie kann man sozialkompetenter werden?
Welche Techniken empfehlen Sie, um Abhänigkeiten entgegenzuwirken?
Warum ist es wichtig, sich regelmässig für die kleinen Dinge im Leben zu bedanken und welche Auswirkungen kann dies auf unser Wohlbefinden haben?
Wie sind Sie auf das Thema Resilienz gestossen?
Frau Weigl erklärt, dass ihr Hauptfokus in ihrer Selbständigkeit auf dem Thema Service Excellence liegt, wo soziale und emotionale Kompetenzen erforderlich sind. Sie stellte fest, dass Schwierigkeiten oft unter Stress auftreten und entdeckte, dass „Härte“ und „Herzintelligenz“ messbar sind. Sie suchte nach einer Technik, um die Herzintelligenz und andere Faktoren wissenschaftlich messbar und in Übungen für Ihre Kursteilnehmer besser erfahrbar zu machen. So kam sie zur „HeartMath“ und schließlich zur Resilienz, denn HeartMath trainiert die Resilienzfaktoren. Seit ca. 2013 beschäftigt sie sich mit dem Thema Resilienz.
Ursprünglich kommt sie aus dem Bereich Tourismus und Verkauf. Dort sind Softskills bereits ein Erfolgsfaktor, jedoch wurde damals wenig Wert auf das Training dieser „harten Faktoren“ gelegt. Es war ihr ein Anliegen, den Mitarbeiter/innen und Führungskräften Instrumente zur Stärkung dieser Kompetenzen an die Hand zu geben.
Was versteht man unter dem Begriff „Resilienz“?
Resilienz ist ein Fachbegriff, der in den letzten Jahren immer mehr im Trend war. Er beschreibt die Fähigkeit einer Person, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen, sich an Veränderungen anzupassen und nach Rückschlägen wieder aufzustehen. Resilienz ist ein zentraler Aspekt der psychischen Gesundheit. Es hat auch eine sehr wichtige Rolle für das persönliche Wachstum und die Bewältigung von Stress.
Resiliente Menschen erkennt man durch verschiedene Merkmale. Sie fördern eine positive Grundeinstellung und sind in der Lage, Probleme als Herausforderungen zu betrachten, anstatt sich von ihnen entmutigen zu lassen. Sie haben ein starkes Selbstvertrauen und glauben daran, alles zu bewältigen, was Ihnen im Weg steht. Resiliente Personen verfügen über ein soziales Netzwerk, das ihnen in schwierigen Zeiten Unterstützung bietet.
Ein ebenfalls wichtiges Merkmal von Resilienz ist die Fähigkeit, mit Gefühlen umzugehen. Resiliente Personen sind fähig, ihre Gefühle zu erkennen, zu beschreiben und auszudrücken. Sie habe die Fähigkeit, negative Emotionen zu regulieren und sich selbst zu beruhigen. Aus diesem Grund können sie auch in belastenden Situationen einen kühlen Kopf bewahren und rational handeln.
Resilienz ist in der heutigen Zeit entscheidend, denn sie hilft uns, uns in den schwierigsten Zeiten weiterzuentwickeln. Wie vieles in dieser Welt ist es keine angeborene Eigenschaft, sondern kann erlernt und gestärkt werden.
Wie können junge Menschen ihre Resilienz fördern?
Christina Weigl ist sich nicht sicher, ob es Studien gibt, die Unterschiede in der Resilienz zwischen verschiedenen Altersgruppen aufzeigen. Sie glaubt aber nicht, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Die Sinnfrage sei ein grosses, altersunabhängiges Thema, das sowohl bei Menschen über 50 als auch bei jungen Studierenden vorhanden sei.
Ein Faktor ist auch die Qualität der Beziehungen und des sozialen Umfelds, in dem sich Menschen getragen und unterstützt fühlen. Es wird betont, dass Resilienz nicht vom Alter abhängt, sondern von der Art und Weise, wie Menschen sich selbst reflektieren, Verantwortung übernehmen und ihr Leben gestalten.
Die Fähigkeit, sich als Schaffer der eigenen Welt und nicht als Opfer äusserer Umstände zu sehen, wird als entscheidend für Resilienz angesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass Burnout nicht vom Alter abhängt, sondern von der Diskrepanz zwischen den eigenen Werten und Bedürfnissen und den Erfahrungen im Arbeits- und Lebensumfeld. Es gibt keine klaren Altersunterschiede, da Menschen unterschiedlichen Alters mit Herausforderungen konfrontiert sein können.
Resilienz hängt eher von individuellen Bewusstseins- und Reflexionsprozessen als vom Alter ab. Die Corona-Pandemie wird als eine Zeit des Nachdenkens und der Selbstreflexion betrachtet, in der die Menschen ihre Beziehungen, ihre Arbeit und ihre Lebensqualität überdenken konnten. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept und jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm guttut und welche Veränderungen er in seinem Leben vornehmen möchte.
Gibt es Unterschiede in der Resilienz zwischen verschiedenen Altersgruppen?
Christina Weigl ist sich nicht sicher, ob es Studien gibt, die Unterschiede in der Resilienz zwischen verschiedenen Altersgruppen aufzeigen. Sie glaubt aber nicht, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Die Sinnfrage sei ein grosses, altersunabhängiges Thema, das sowohl bei Menschen über 50 als auch bei jungen Studierenden vorhanden sei.
Ein Faktor ist auch die Qualität der Beziehungen und des sozialen Umfelds, in dem sich Menschen getragen und unterstützt fühlen. Es wird betont, dass Resilienz nicht vom Alter abhängt, sondern von der Art und Weise, wie Menschen sich selbst reflektieren, Verantwortung übernehmen und ihr Leben gestalten.
Die Fähigkeit, sich als Schaffer der eigenen Welt und nicht als Opfer äusserer Umstände zu sehen, wird als entscheidend für Resilienz angesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass Burnout nicht vom Alter abhängt, sondern von der Diskrepanz zwischen den eigenen Werten und Bedürfnissen und den Erfahrungen im Arbeits- und Lebensumfeld. Es gibt keine klaren Altersunterschiede, da Menschen unterschiedlichen Alters mit Herausforderungen konfrontiert sein können.
Resilienz hängt eher von individuellen Bewusstseins- und Reflexionsprozessen als vom Alter ab. Die Corona-Pandemie wird als eine Zeit des Nachdenkens und der Selbstreflexion betrachtet, in der die Menschen ihre Beziehungen, ihre Arbeit und ihre Lebensqualität überdenken konnten. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept und jeder muss für sich selbst herausfinden, was ihm guttut und welche Veränderungen er in seinem Leben vornehmen möchte.
Wie kann man sozialkompetenter werden?
Sie erklärt, dass es zwei Unterthemen der sozialen Kompetenz gibt. Und zwar emotionale Intelligenz und soziale Intelligenz. Soziale Kompetenz beinhaltet die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, zu pflegen und zu beenden.
Emotionale Intelligenz bezieht sich auf das Wahrnehmen und Kontrollieren von Gefühlen, auf Empathie und das Verstehen der Gefühle anderer Menschen. Um sozial kompetenter zu werden, empfiehlt Frau Weigl die Teilnahme an Trainings (am besten an ihrem eigenen), in denen Gruppenprozesse stattfinden und ehrliches Feedback gegeben wird. Durch diese Prozesse kann an der persönlichen Entwicklung gearbeitet werden und man erhält Feedback von anderen, um gemeinsam zu wachsen.
Es ist wichtig, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und einen Bezug dazu herzustellen.
Sie empfiehlt verschiedene Angebote wie Fortbildungen, Einzelcoachings und eventuell auch Ressourcen auf Plattformen wie YouTube. Die Bedeutung von Gruppenarbeit und Reflexion in Einzelcoachings wird unterstrichen, um sozial intelligente Fähigkeiten zu entwickeln und Gruppenprozesse zu reflektieren. Die Feststellung, dass viele Menschen von ihren Gefühlen abgeschnitten sind, hat einen starken Einfluss auf Charisma und soziale Authentizität.
Welche Techniken empfehlen Sie, um Abhänigkeiten entgegenzuwirken?
Abhängigkeiten oder schlechte Angewohnheiten sind Verhaltensmuster, die sich negativ auf uns auswirken können. Beispiele sind Rauchen, zu viel Netflix am Wochenende, regelmässiger Alkoholkonsum am Freitagabend, übermässiges Telefonieren oder endloses Scrollen auf sozial Medien. Diese Gewohnheiten rauben uns Zeit und Energie.
Wenn wir uns mit Veränderungen auf Verhaltensebene beschäftigen möchten, beispielsweise im neurolinguistischen Programmieren (NLP), ist es wichtig, auch die tieferen Ebenen zu betrachten, in denen unsere Überzeugungen, Glaubenssätze und Überzeugungen liegen. Es geht darum zu verstehen, was wir durch diese Gewohnheiten gewinnen (billiges Dopamin) oder verlieren (Lebensfreude).
Der Resilienzfaktor hilft, Verantwortung für unser Denken und Verhalten zu übernehmen und eine Kausalanalyse durchzuführen.
Wir sollten uns fragen, warum wir bestimmte Gewohnheiten haben und wie sie sich auf unseren Zustand auswirken. Es ist wichtig zu erkennen, dass viele dieser Gewohnheiten Nebenschauplätze sind und möglicherweise mit tieferen Aspekten wie Unsicherheit oder dem primitiren und nutzlosen Vergleichen mit Anderen zusammenhängen.
Wenn wir uns bewusst mit unseren Gewohnheiten auseinandersetzen, werden wir erkennen, ob sie uns Energie rauben oder uns erfüllen. Selbstwirksamkeit spielt hierbei eine Rolle. Wenn wir uns auf das konzentrieren, was uns wichtig ist und was wir in unserem Leben bewirken möchten, werden wir möglicherweise weniger Bedürfnis nach Gewohnheiten haben, die uns letztendlich keine Erfüllung geben.
Ausserdem ist es interessant zu wissen, dass Gewohnheiten wie Rauchen oder exzessiver Medienkonsum auf billigem Dopamin basieren, das im Gehirn als Belohnungssignal wirkt. Daher kann es sinnvoll sein, bewusst Massnahmen zu ergreifen, um den Dopaminkonsum zu reduzieren, z. B. durch den Verzicht auf Softdrinks, Fast Food oder Zucker. Es geht um bewusstes Handeln und auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Sich selbst zu lieben und sich korrekt einzuschätzen führt zur Wertschätzung und Wohlbefinden, sowie positives Denken.
Es ist wichtig, dass jeder seine eigenen Gewohnheiten und deren Auswirkungen auf sein Wohlbefinden reflektiert und individuelle Wege findet, um gesündere Verhaltensweisen zu entwickeln. Selbstkontrolle und Disziplin können dabei hilfreich sein, aber letztendlich geht es um das Bewusstsein und die Achtsamkeit gegenüber unseren Handlungen und Entscheidungen.
Warum ist es wichtig, sich regelmässig für die kleinen Dinge im Leben zu bedanken und welche Auswirkungen kann dies auf unser Wohlbefinden haben?
Das Thema ist Dankbarkeit. Indem wir uns bewusst darauf konzentrieren, wofür wir dankbar sind, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Aspekte unseres Lebens. Das Dankbarkeitstagebuch, von dem Sie sprechen, ist eine Methode, dies zu üben, indem wir jeden Tag drei Dinge aufschreiben, für die wir an diesem Tag dankbar sind.
Der von Ihnen erwähnte Professor Seligman ist ein bekannter Forscher auf dem Gebiet des Glücks und der positiven Psychologie. Indem wir uns auf das konzentrieren, wofür wir dankbar sind, stärken wir unsere Resilienz und unsere Fähigkeit, schwierige Zeiten zu meistern. Es ist nun bewiesen, dass sich Dankbarkeit positiv auf das Glück und die Zufriedenheit eines Menschen auswirkt.
Auch an Tagen, an denen wir vielleicht nicht produktiv waren, uns ängstlich oder zurückgezogen fühlen, kann die Frage, wofür wir dankbar sind, helfen, unsere Wahrnehmung zu verändern. Indem wir uns auf die positiven Aspekte des Lebens konzentrieren, können wir unsere Stimmung aufmuntern.
Es gibt viele Dinge, für die wir dankbar sein können, auch wenn es manchmal nicht offensichtlich ist, sie zu erkennen.
Das können kleine alltägliche Freuden sein, wie ein voller Kühlschrank, eine saubere Strasse oder eine heisse Tasse Kaffee. Wenn wir uns auf solche positiven Dinge konzentrieren, können wir unsere Perspektive erweitern und eine positive Einstellung fördern.
In welchem Bereich der Resilienz trifft das zu?
Es gibt verschiedene Aspekte der Resilienz diese sind der Umgang mit Emotionen, die Selbstempathie, die Fokussierung auf positive Aspekte, das realistische Optimismus, die Selbstwirksamkeit, die Aufmerksamkeitsfokussierung, die Produktivität, die Selbstakzeptanz, das Selbstvertrauen und das Vertrauen.
Resilienz ist die Fähigkeit, Emotionen zu kontrollieren und nicht von einem schlechten Tag oder einer schwierigen Situation überwältigt zu werden. Oft neigen wir dazu, uns selbst zu verurteilen, wenn wir nicht angemessen auf Schwierigkeiten reagieren. Anstatt uns jedoch auf das Negative zu konzentrieren, sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was gut gelaufen ist. Dies kann unsere Emotionen und unsere Fähigkeit zur Selbstempathie beeinflussen.
Es ist wichtig, dass wir uns auch mit negativen Erfahrungen auseinandersetzen und verstehen, wo das Problem lag. Durch diese Analyse können wir lernen und wachsen, so dass wir schließlich aus negativen Erfahrungen positive Erfahrungen machen können.
Ein Dankbarkeitstagebuch kann uns helfen, uns auch an schwierigen Tagen auf die Dinge zu konzentrieren, die trotz allem gut waren. Das nennt man realistischen Optimismus, eine innere Haltung, die uns glauben lässt, dass am Ende alles gut wird.